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Fußbad temperaturansteigend

Das temperaturansteigende Fußbad wirkt hervorragend bei Erkältungskrankheiten im Anfangsstadium – es führt intensiv Wärme zu, die der Erkältete dringend braucht.

 

Benötigt wird:

  • Fußbadewanne (oder ein entsprechendes Gefäß)
  • ggf. Zusätze, die in das laufende Wasser gegeben werden können – bei beginnenden Erkältungen beispielsweise Thymian

So wird’s gemacht:

  • Das Gefäß wird am besten in der Badewanne platziert, damit es leicht gefüllt und geleert werden kann.
  • Füllen Sie das Gefäß mit Wasser.
  • Temperatur: ca. 33 °C + 1 °C (hautwarm)
  • Steigern Sie die Temperatur innerhalb von 15–20 Minuten auf 39 °C, eventuell auch auf 40–42 °C.
  • Nach der Anwendung die Füße abtrocknen und anschließend 15–30 Minuten Bettruhe einhalten.

Wirkung

  • sofortige örtliche Überwärmung
  • Mehrdurchblutung mit reflektorischer Wirkung auf die Unterleibsorgane (Urogenitaltrakt) und auf die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum
 

„Es wird das Blut von Kopf, Brust und Unterleib in die Füße geleitet.“ – S. Kneipp

Armbad

Geeignet bei

  • akuten und chronischen Harnwegsinfekten
  • Erkältungskrankheiten im Anfangsstadium (Niesen, Halskitzeln, Frösteln, Unwohlsein)
  • Durchblutungsstörungen und Störungen im Wärmehaushalt, z. B. chronisch kalten Füßen
  • leichten bis mittelschweren Durchblutungsstörungen der Beine (Stadium Fontaine I–II)
  • vasomotorischen, gefäßbedingten Kopfschmerzen (Ableitung in die Beine)
  • Migräne
  • Sudeck Stadium II der unteren Extremitäten
  • örtlichen, nicht entzündlichen rheumatischen Beschwerden (Rheuma)
  • Bluthochdruck (Hypertonie) leichteren Grades
  • Herzleistungsminderung (Herzinsuffizienz), kompensiert oder nur geringfügig dekompensiert, Stadium NYHA I–II
  • chronischen Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündungen
  • Gefäßkrämpfen
  • Menstruationsbeschwerden

Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Vorsicht bei / Nicht geeignet bei

  • Krampfaderleiden (Varikosis)
  • Venenentzündungen (Thrombophlebitis)
  • Herzbeschwerden
  • schweren arteriellen Durchblutungsstörungen (AVK II–IV); hier nur an der gesunden Extremität anwendbar (Ausnutzung der gleichsinnigen Mitreaktion am kranken Bein = „konsensuelle Reaktion“)
Die Inhalte dieser Anwendung wurden von Dr. Bachmann verfasst und mit freundlicher Genehmigung des Kneipp-Bund e. V. veröffentlicht.

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